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Männliche Jugend D des SV BWB erreicht Rang 8 beim DMSJ-Bundesfinale

„Die Besten im Westen“ – Wiesentaler Nachwuchs mit Top-Zeit an NRW-Spitze

Am 26. und 27. Januar wurde im Essener Sport­bad „Thurmfeld“ das Bundes­finale des Deutschen Mann­schafts­wett­bewerbs im Schwimmen der Jugend (DMSJ) ausgetragen. Für diesen End­kampf hatten sich die besten sechs bzw. zwölf Mann­schaften pro Alters­klasse in der Fern­wertung ihrer jeweiligen Landes­entscheide quali­fiziert.

28.01.2019

Am Start versammelte sich die Elite des deutschen Schwimm­nachwuchses, und mitten drin sechs 10- und 11-jährige Jungs des SV Blau-Weiß Bochum, die nicht nur jede Sekunde genossen, sondern auch Best­leistungen am Fließ­band ab­lieferten. So konnten sich Linus Bungert, Linus Heierhoff, Jannis Marx (alle 2007), Ben Racher­bäumer, Rayan von der Höhe (beide 2008) sowie Ben Wichter­mann (2007) nach fünf Wett­kämpfen mit einem beein­druckenden Resultat und Platz 8 in der Gesamt­wertung belohnen.

 

„Die Jungs haben am Wochen­ende Vereins­geschichte geschrieben. Sie haben sich von all den Widrig­keiten nicht unter­kriegen lassen und zum dritten Mal in Folge ein fehler­freies Wochen­ende hin­gelegt. Chapeau!“, zeigte sich Stephan Stenger, Trainer des NRW-Kaders, voll des Lobs für seine Athleten.

 

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Tatsächlich waren die Voraus­setzungen für dieses Team alles andere als günstig. Seit dem Vize­meister­titel bei den NRW-Meister­schaften und der erfolg­reichen Quali­fi­kation für das Bundes­finale waren einige Schwimmer von extrem langen Krank­heiten oder Ver­letzungen ge­plagt, so­dass nur die Hälfte der Mann­schaft in den letzten Wochen wie ge­plant trainieren konnte. Be­sonders un­glücklich war dies für Rayan von der Höhe, den eine erneut auf­tretende Schulter­verletzung erst am Samstag während des Ein­schwimmens davon abhielt, aktiv ins Wett­kampf­geschehen ein­zu­greifen.

 

Die fünf übrigen Athleten nahmen die Heraus­forderung motiviert an und steigerten sich von Rennen zu Rennen. Am Ende entschied vor allem die geschlossene Mann­schafts­leistung, denn alle fünf Schwimmer blieben durch­gehend kon­zentriert und ver­buchten aus­nahms­los ein­gestellte oder neue per­sönliche Best­leistungen – was wiederum in allen fünf Rennen be­deutete, die im Dezember auf­gestellte Best­marke der je­weiligen Staffel zu unter­bieten. Das Vor­haben, an den Schwächen zu arbeiten und Stärken weiter aus­zubauen, zahlte sich aus. So konnten die Blau-Weißen die Zeit ihrer vermeintlich schwächsten Disziplin, der 4x100m Brust­staffel, in derselben Be­setzung um be­achtliche 6,4 Sekunden steigern.

 

Ein Rennen zum Genießen erlebten die zahl­reichen mit­gereisten Bochumer Fans in der ab­schließenden Lagen­staffel. Denn angetrieben von außer­gewöhn­lichem Team­geist und absoluter Ent­schlossenheit setzten die Wiesen­taler noch­mal eins drauf, um ihre Ziele zu erreichen und Träume wahr werden zu lassen – und sie wurden alles andere als ent­täuscht: In der End­abrechnung erreichten sie mit 23:27,23 eine Gesamtzeit, mit der sie ihre Marke vom Wuppertaler Landes­entscheid um mehr als 20 Sekunden unter­bieten konnten. Diese her­vorragende Leistung bedeutete gleich­zeitig Rang 8 in der deutschen Kon­kurrenz und die beste Platzierung der teil­nehmenden Mann­schaften aus NRW mit deut­lichem Abstand vor den D-Jugenden der SG Bayer und des Gastgebers SG Essen.

 

Auch Horst Wein­holz, Trainer des SWF2–Kaders, zeigte sich vom Wochen­ende be­eindruckt: „Unsere Schwimmer können wirklich stolz auf sich sein, sie haben sich in einem Starter­feld der besten Vereine und Start­gemein­schaften Deutsch­lands super behauptet. Ich bin sehr froh darüber, dass ich sie auf ihren ersten Deutschen Meister­schaften betreuen konnte und bin mir sicher, es werden nicht die letzten gewesen sein.“

 

 

Das Bundesefinale der DMSJ 2018 in Fotos:

 

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Mit der Freistil-Staffel am Samstag ging es los…

 

…und endete mit der Lagenstaffel am Sonntag:

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Text: KB, Fotos: RM, JW, SW